Jahresabschlüsse

Der Umfang eines Jahresabschlusses kann ganz unterschiedlich sein. Je nach Rechtsform und Größe muss entweder eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder eine Bilanz erstellt werden. Mit der Einführung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind die Anforderungen an die Bilanzen erhöht worden. Handelsbilanzen und Steuerbilanzen weichen nun voneinander ab und können nicht mehr als Einheitsbilanz erstellt werden. Im Zuge der Abschlusserstellung übernehmen wir auch die Veröffentlichungspflichten für Kapitalgesellschaften im elektronischen Bundesanzeiger, sowie die elektronische Übermittlung der Bilanz an die Finanzverwaltung. Die sogenannte E-Bilanz ist für alle Bilanzen mit einem Abschlussstichtag nach dem 31.12.2012 verpflichtend. Bei vielen selbstbuchenden Mandanten führen die erhöhten Anforderungen der E-Bilanz zu einem gewissen Mehraufwand bzw. Beratungsbedarf. Warenwirtschafts- und Finanzbuchhaltungssysteme sowie auch das Buchungsverhalten müssen an die neuen Kontenrahmen angepasst werden um die spätere elektronische Übertragung der Bilanz ohne Probleme gewährleisten zu können.

 

Für Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne des § 267a HGB wurden mit der Einführung des MicroBilG einige Erleichterungen zur Aufbereitung und Veröffentlichung der Bilanzen geschaffen . Diese gelten für alle Jahresabschlüsse mit Bilanzstichtag zum 31.12.2012.

 

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